Die meisten Projekte scheitern nicht am Plan, sondern an dem, was der Plan ausblendet: Rückkopplung, Fehlermodi und die kleinen seltsamen Schleifen, in denen Systeme sich selbst ins Knie schießen. Dieses Portal macht genau das zum Werkzeug — ehrlich, systemisch, ohne Goldplating.
Aus Gödel, Bateson, Lem und der Regelungstechnik lässt sich eine überraschend praktische PM-Disziplin destillieren — mit einem harten, nachgewiesenen Business-Vorteil: Wer seltsame Schleifen im System erkennt, bevor sie sich verselbständigen, verhindert genau die Verzögerung, die andere Projekte um 1,5 bis 2 Jahre zurückwirft (Fallbeispiel). Die Philosophie ist kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug dafür. Drei Überzeugungen tragen alles:
Ein Projekt ohne kurze Rückkopplung driftet und überreagiert — wie der Verstand im Isolationstank. „Keine Nachricht" ist keine gute Nachricht. Woher das Muster stammt: Strange-Loops-Landkarte.
Statt Erfolg zu planen, wird das Scheitern durchgespielt (Pre-mortem, Inversion) — und jeder Pfad dorthin blockiert, bevor er real wird.
Der ehrliche Statusbericht schlägt den beruhigenden. Kennzahlen, die zu gut aussehen, werden misstrauisch geprüft, nicht gefeiert.
Jedes Modul nimmt ein Prinzip und macht es zum konkreten Werkzeug für dein nächstes Projekt.
Sieben Regeln aus seltsamen Schleifen — jede mit Quelle-Linse und einem klaren Antipattern → Fix. Die Denkmarke des Portals, unten in voller Länge.
Geführtes Pre-mortem & Inversion: fächert die Fehlerpfade deines Vorhabens auf und klappt jeden in eine Schutzmaßnahme zurück. Inklusive Goodhart-Schicht — „wird das Bestehen unseres Tests selbst zum Fehlermodus?".
Cross-Domain-Lösungsfindung: Ein Problem eingeben, Agenten holen tragfähige Analogien aus fremden Feldern — mit Evidenz-Etiketten, damit die Idee hält, was sie verspricht.
Ein schneller Diagnose-Durchlauf: Wo im Projekt herrscht gerade Feedback-Entzug? Welche Stakeholder, Schnittstellen oder Metriken laufen im Blindflug — und drohen zu überreagieren?
Sieben Regeln, jede aus einem anderen Denkgebäude destilliert — und untereinander verschlungen. Regel 2 und 5 bilden selbst eine Schleife.
Liefere die Anforderung, nicht mehr. Jede ungefragte „Extrameile" ist unbezahltes Risiko, das niemand getestet hat.
Scope-DisziplinKurze Rückkopplungsschleifen sind Pflicht. Ein Team oder Stakeholder ohne Rückmeldung driftet, halluziniert Annahmen und überreagiert dann auf den erstbesten Reiz. Das Bild dahinter — „Salzbad" bzw. Isolationstank — stammt aus Lems Pirx-Erzählung Der bedingte Reflex: Angehende Piloten durchlaufen dort einen Eignungstest im sensorischen Deprivationstank, schwerelos im Salzwasser, ganz ohne äußere Reize — die meisten Kandidaten halten das nicht lange aus, ohne zu driften; Kadett Pirx besteht als seltene Ausnahme besonders gut. Die Regel überträgt den Normalfall, nicht die Ausnahme: Ein Projekt oder Team ohne Rückmeldung von außen verhält sich wie die meisten Testkandidaten im Tank, nicht wie Pirx.
Isolationstank (Lem, Pirx-Zyklus) · RegelungstechnikMakellose Kennzahl-Erfüllung ist verdächtig, nicht beruhigend. Miss das Ziel, nicht den Stellvertreter — sonst züchtest du dir einen perfekten Testkandidaten, der im Ernstfall scheitert.
Lem „Test" · Goodharts GesetzFrag „wie scheitert das garantiert?", sammle die Pfade, blockiere sie. Ein Pre-mortem kostet eine Stunde und ist billiger als jede Nachkorrektur.
Negativstrategie · Pre-mortemDer ehrliche Statusbericht schlägt den beruhigenden — und hier schließt sich der Kreis zu Regel 2: Ein PM, der den Stakeholdern nur Grün meldet, ist ihr Salzbad. Er entzieht ihnen das Feedback, das sie stabil hält. Dieselbe Falle gibt es auch maschinell: KI-Systeme, die aus menschlichem Feedback lernen, lernen Zustimmung zu belohnen statt Wahrheit, wenn die Bewerter selbst zur Gefälligkeit neigen (Sykophanz — siehe KI-Vertiefung). Gefälligkeit ist kein PM-spezifisches Problem, sondern eines jeder Rückkopplungsschleife, die auf menschlichem Urteil beruht.
Integrität · RückkopplungJede Guardrail, Policy oder Definition-of-Done sofort auf Schlupflöcher stresstesten — sonst ist sie Dekoration.
Asimovs RobotergesetzeDu wirst ein hinreichend komplexes System nie vollständig kennen. Plane Puffer für das Unbekannte, statt so zu tun, als hättest du es wegplant.
Lem · SolarisIch bin lösungsorientierter Projektmanager — spezialisiert auf das, was selten im Statusbericht steht: die versteckten Reibungsverluste, die aus der mangelnden Bedienbarkeit etablierter Systeme (SAP & Co.) entstehen.
Mein Ausgangspunkt ist eine unbequeme Beobachtung: Nicht die Systeme passen sich den Menschen an — die Gehirne der Nutzer passen sich dem System an. Über Jahre entstehen Umwege, die zur Gewohnheit gerinnen, bis niemandem mehr auffällt, wie teuer sie sind.
Solche „Pferdefüße" habe ich in fast jedem Projekt gefunden. Neu ist nur das Tempo: Mit KI und ohne Scheuklappen sehe ich diese Muster schneller — und mache sie zu konkreten Verbesserungen. Das ist keine Stilfrage: In einem realen Projekt hat genau dieses Erkennen einer verdeckten seltsamen Schleife in der Genehmigungsstruktur 1,5 bis 2 Jahre Projektverzug verhindert — Details im Fallbeispiel.
Wer wissen will, woher das Regelwerk kommt und wie es konkret angewendet wird, findet hier die vollständigen Landkarten dahinter.
Das intellektuelle Fundament: Gödel, Escher, Bach, Lem, Bateson — woher die 7 Regeln stammen, mit Evidenz-Etikett je Analogie.
PDCA-Wellen, PIS-Stakeholder-Vektor und Kommunikationsplan — wie der Weg vom Regelwerk zum laufenden Projekt konkret aussieht.
Tuckman-Zyklus, Fehlerkultur (mit Prof. Gruber), Arbeitszeitmodelle und ein anonymisiertes Fallbeispiel aus der Praxis.
Wie sich seltsame Schleifen in KI-Systemen bilden, wie man sie findet, der Worst Case, und Prävention.
Kein Tagessatz, keine offene Uhr. Beide Pakete sind fest umrissen, fest terminiert und fest bepreist — der Preis bemisst sich am vermiedenen Schaden bzw. an der eingesparten Zeit, nicht an Stunden.
Ein fest umrissenes Diagnose-Paket, das die versteckten, eingewachsenen Ineffizienzen in einem laufenden Projekt oder System aufdeckt — jene „Pferdefüße", die niemand mehr sieht, weil sich alle längst daran gewöhnt haben.
Ein kurzer, scharf umrissener Auftrag, der die typischen zwei Monate Stakeholder-Identifikation auf wenige Tage verkürzt — mit dem PIS-Vektor (Power/Interest/State) als Werkzeug, nicht als Theorie.
Beide Pakete sind wertbasiert bepreist (nach Alan Weiss' Value-Based-Fees-Prinzip): der Preis richtet sich nach dem Ergebnis, das die Lösung erzeugt — nicht nach investierter Zeit. Konkretes Angebot nach kurzem Erstgespräch.
Diabetologen verbringen einen wachsenden Teil ihrer Arbeitszeit mit der Auswertung von CGM- und Insulinpumpen-Daten — bei steigenden Patientenzahlen und gleichzeitig sinkender Zahl an Behandlern. 78 % der Ärzte in Deutschland sehen KI bereits als große Chance, 44 % wünschen sich explizit KI-gestützte Dokumentation* — einen auf Diabetologie spezialisierten Anbieter gibt es dafür bislang nicht.
In einem anonymisierten Pilotlauf hat der Workflow mit vorab festgelegten, prüfbaren Hypothesen — statt nachträglicher Interpretation — ein wiederkehrendes Sicherheitssignal (mehrere dokumentierte Unterzuckerungs-Episoden) sauber herausgearbeitet und eine vorherige Einschätzung revidiert, bevor es übersehen worden wäre.
Bevor Ernährungsberatung, Diabetesberatung und Verwaltung jeweils eigene KI-Tools basteln — mit jeweils eigenem Datenschutzrisiko und ohne Überblick für die Praxisleitung —, übernimmt eine zentrale, geprüfte KI-Plattform die Führung.
* Quellen: Bitkom, KI in Praxis und Kliniken im Einsatz (2025) · Stiftung Gesundheit, Digitalisierung und KI in Arztpraxen (Q1 2026).
Trag dich für den frühen Zugang ein oder schick mir dein hartnäckigstes Projektproblem — die ersten Nutzer prägen, welche Module zuerst kommen.